Ärzte Zeitung online, 24.08.2009

Procter & Gamble verkauft sein Pharmageschäft an Warner Chilcott

CINCINNATI (dpa). Der US-Konsumgüterkonzern Procter & Gamble verkauft sein Arzneimittelgeschäft an das Pharmaunternehmen Warner Chilcott. Die Unternehmen einigten sich nach eigenen Angaben jetzt auf einen Preis von 3,1 Milliarden Dollar (2,2 Milliarden Euro).

"Durch den Verkauf können wir uns nun auf Gesundheitsvorsorge konzentrieren", sagte P&G-Chef Bob McDonald. Neben den Produkten übernimmt Warner Chilcott auch die Produktionsstätten in Deutschland und Puerto Rico sowie ein Großteil der insgesamt 2300 Beschäftigten. Die Sparte erwirtschaftete zuletzt einen Umsatz von rund 2,3 Milliarden Dollar (1,6 Milliarden Euro).

Der Gewinn soll durch die Veräußerung um rund 1,4 Milliarden Dollar (977 Millionen Euro) in diesem Jahr steigen, teilte Procter & Gamble weiter mit. Der Verkauf soll bis Anfang November abgeschlossen werden.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Asthma – oder nur zu dick?

Wenn keuchende, schwer übergewichtige Patienten in der Praxis über "Asthma" klagen, ist Vorsicht geboten. Denn oft sind die Symptome kein pneumologisches Problem. mehr »

WHO veröffentlicht die ICD-11

Nach 26 Jahren hat die Weltgesundheitsorganisation die Klassifikation der Todesursachen und Krankheiten auf eine neue Grundlage gestellt. Die ICD-11 ist am Montag veröffentlicht worden. mehr »

Warum Patienten aggressiver werden

Dass Patienten Ärzte verbal angreifen und bedrohen, kommt in Deutschland immer häufiger vor. Die Gründe dafür sind vielfältig. Vielerorts wappnen sich Mediziner in Praxen und Kliniken gegen die stärker aufkommende Gewalt. mehr »