Ärzte Zeitung online, 05.10.2009

Philips schließt Forschungslabor in Aachen

HAMBURG/AACHEN (dpa). Der niederländische Philips-Konzern will sein Forschungslabor in Aachen im nächsten Jahr schließen. Rund 160 Forschern werde Philips anbieten, ihre Arbeit im 100 Kilometer entfernten Eindhoven fortzusetzen, teilte die deutsche Philips-Zentrale am Montag in Hamburg mit.

Die Arbeitsplätze von weiteren 70 Mitarbeitern, die in technisch oder administrativ unterstützenden Funktionen tätig seien, würden entfallen. Die Zusammenlegung der Labors Aachen und Eindhoven sei ein Gebot wirtschaftlicher Vernunft. Ziel der Maßnahme sei es, durch eine effizientere Struktur die Forschungsinvestitionen zu optimieren. Einzelne Aktivitäten, bei denen es eine besonders enge Vernetzung mit den Partnern vor Ort gibt, sollen auch zukünftig in Aachen fortgeführt werden.

Topics
Schlagworte
Unternehmen (11776)
Organisationen
Philips (202)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchester bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »