Ärzte Zeitung online, 15.10.2009

Pfizer macht Zugeständnisse bei Wyeth-Übernahme

WASHINGTON/NEW YORK (dpa). Der US-Pharmakonzern Pfizer kann den Konkurrenten Wyeth übernehmen. Die US-Wettbewerbsbehörde erteilte am Mittwoch die Genehmigung unter der Bedingung, dass sich Pfizer von Teilen seines Tiermedizingeschäfts trennt.

Den Angaben der Behörde zufolge übernimmt Boehringer Ingelheim sowohl von Wyeth als auch von Pfizer Geschäftsfelder, um eine Vormachtstellung bei Tiermedikamenten und -impfstoffen zu verhindern.

Auch die europäische Kartellbehörde hatte bei ihrer Genehmigung Mitte Juli ein Monopol auf dem Markt für Tierimpfungen befürchtet und auf den Verkauf von Geschäftsfeldern gedrängt. Die kanadische Wettbewerbsbehörde gab nach den Zugeständnissen von Pfizer ebenfalls ihre Zustimmung, wie Pfizer in New York mitteilte. Die Wyeth-Aktionäre hatten sich schon Mitte Juli für die 63 Milliarden Dollar schwere Übernahme ausgesprochen. Pfizer will die Transaktion den Angaben zufolge an diesem Donnerstag, 15. Oktober, abschließen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Neue Arzneien zum Schutz vor Brüchen

Osteoporose wird oft übersehen. Der Welt-Osteoporose Tag rückt die Erkrankung ins Bewusstsein. Zum Schutz vor Frakturen werden derzeit neue Substanzen erprobt. mehr »

Vergangenheit, die nicht vergeht

Ramstein, Eschede, Loveparade in Duisburg: Großunglücke lassen bei Opfern und oft auch bei Einsatzkräften seelische Wunden zurück. Psychotraumatologen können den Betroffenen in der Regel gut helfen. mehr »

Politik hat die Bedeutung der Arzneimittelforschung erkannt

Gute Versorgungsideen sind in der Politik willkommen, stellte Gesundheitsminister Jens Spahn bei der Springer Medizin Gala zum Galenus-von-Pergamon-Preis klar. mehr »