Ärzte Zeitung online, 22.10.2009

Pharma-Firma Wyeth schließt Standorte

MÜNSTER (dpa). Der Pharmahersteller Wyeth macht nach der Übernahme durch den Weltmarktführer Pfizer seine Werke in Münster und Würselen dicht.

Pfizer bestätigte am Donnerstag eine Vorabmeldung des Internetportals der "Münsterschen Zeitung". 450 Beschäftigte seien betroffen. Mitarbeitern sollen Arbeitsplätze an den Standorten Berlin und Karlsruhe angeboten werden. Die Übernahme des US-Mutterkonzerns Wyeth durch den ebenfalls amerikanischen Konkurrenten war im Januar verkündet worden (wir berichteten). Pfizer-Produkte sind etwa potenzfördernde Mittell Viagra® und der Blutfettsenker Lipitor - das meistverkaufte Medikament der Welt. Wyeth vermarktet unter anderem das Anti-Depressivum Effexor (in Deutschland Trevilor®, Wirkstoff Venlafaxin).

Topics
Schlagworte
Unternehmen (11102)
Organisationen
Pfizer (1375)
Wyeth (342)
Wirkstoffe
Venlafaxin (112)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Angst vor Stürzen sorgt für Verzicht auf Antikoagulans

Ein erhöhtes Sturzrisiko ist noch immer der häufigste Grund, auf eine orale Antikoagulation bei Vorhofflimmern zu verzichten. mehr »

Warum der Zuckersirup zum dicken Problem werden könnte

Seit Anfang Oktober gibt es in der EU keine Quotenregelung mehr für die aus Mais, Getreide oder Kartoffeln gewonnene Isoglukose. Experten befürchten eine Zunahme von Übergewicht und Diabetes. mehr »

Stotter-Therapie im virtuellen Raum

Geschätzt über 800.000 Bundesbürger stottern. Viele von ihnen ziehen sich komplett zurück, weil sie Ablehnung fürchten. Ein Ausweg: Therapie-Methoden, bei denen man zunächst zu Hause sprechen übt – online. mehr »