Ärzte Zeitung online, 17.11.2009

Microsoft nähert sich mit "Bing" der Zehn-Prozent-Marke

HAMBURG (dpa). Microsofts neue Suchmaschine Bing nähert sich in den USA nach jüngsten Erhebungen der Zehn-Prozent-Marke. Im Oktober hätten sowohl Marktführer Google als auch Microsofts Bing zugelegt, ermittelten die Marktforscher von ComScore. Das Wachstum ging allerdings auf Kosten von Yahoo.

Den Marktforschern zufolge legte Microsoft im Oktober im Vergleich zum Vormonat von 9,4 auf 9,9 Prozent Marktanteil im US-Markt zu. Der Anteil des Branchenprimus kletterte ebenfalls leicht von 54,9 auf 65,4 Prozent. Lediglich Yahoo sackte erneut leicht ab. Der Marktanteil des Branchenzweiten gab diesmal von 18,8 auf 18 Prozent nach. Seit Januar hat Yahoo damit insgesamt drei Prozentpunkte verloren.

Microsoft war vor gut einem halben Jahr mit der Suchmaschine Bing an den Start gegangen, die das nicht sehr erfolgsverwöhnte Microsoft Live Search ablöste. Kurz vor Marktstart hatte das Unternehmen mit acht Prozent Marktanteil sein Jahrestief erreicht. Ende Juli hatte sich Microsoft zudem mit Yahoo zu einer mehrjährigen Partnerschaft im Suchgeschäft verbündet. Yahoo nutzt künftig die Suchtechnologie von Microsoft und wird im Gegenzug dazu an den Werbeeinnahmen beteiligt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Welcher Grippeimpfstoff ist für Senioren am besten?

Für ältere Menschen gelten spezielle Impf-Anforderungen, so die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie. Sie hat daher Tipps für Hausärzte zusammengestellt. mehr »

Pflegerat fordert 50.000 Stellen für die Krankenhäuser

Was hat die Pflegepolitik bewirkt? Die Meinungen sind gespalten: Gesundheitsminister Gröhe lobt die Erfolge der Koalition in der Pflegepolitik. Der Pflegerat hält dagegen. mehr »

Keine Bürgerversicherung, aber viele Wünsche

Beim Neujahrsempfang der Deutschen Ärzteschaft zeigte man sich erleichtert, dass die Bürgerversicherung vorerst vom Tisch ist. Reformbedarf gebe es aber. mehr »