Ärzte Zeitung online, 17.11.2009

Siemens sieht längere Schwächephase in Industriemärkten

TOKIO/MÜNCHEN (dpa). Der Technologiekonzern Siemens rechnet in den Industriemärkten nicht so schnell mit einer Rückkehr auf das Niveau von 2008. Die Energie- und Gesundheitsmärkte erwiesen sich dagegen als Stabilitätsanker, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Präsentation des Finanzvorstands Joe Kaeser hervorgeht.

Die Kostenstruktur müsste an das neue mittelfristige Produktionsniveau angepasst werden, hieß es weiter.

Der Industriebereich ist mit einem Umsatz von zuletzt rund 38 Milliarden Euro das größte Segment bei Siemens. Das Energiesegment kam zuletzt auf rund 23 Milliarden Euro und im Gesundheitsbereich setzte der Münchener Konzern rund 11 Milliarden Euro um.

Kaeser kündigte zudem an, bei der Vorstellung der Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2008/09 (Ende September 2009) am 3. Dezember auch eine Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2009/10 abgeben zu wollen.

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