Ärzte Zeitung, 15.12.2009

Gesundheitsfirmen kooperieren

BREMEN/ODENBURG (cben). Die Unternehmen der Gesundheitsbranche in der Metropolregion Bremen-Oldenburg wollen sich für die Zukunft stärker vernetzen, um ihre Produkte überregional besser zu verkaufen. Das haben die regionalen Handelskammern vereinbart. In der Lenkungsgruppe sitzen Vertreter der Wirtschaft, Krankenkassen und Krankenhäuser.

Derzeit werde in Deutschland jährlich rund 380 Milliarden Euro pro Jahr für medizinische und sonstige Gesundheitsleistungen ausgegeben, so die Initiatoren. Rund 90 000 Menschen arbeiten allein im Nordwesten in der Gesundheitsbranche, so Bremens Handelskammer-Präsident Dr. Matthias Fonger. Ein Kompetenz-Atlas soll die erste gemeinsame Initiative der Akteure werden. Darin sollen zunächst die Dienste und das Know-how regionaler medizinischer Forschungseinrichtungen, Krankenhäuser, Reha-Kliniken gesammelt werden. Der Atlas werde im zweiten Quartal 2010 veröffentlicht, hieß es.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Versorgung psychisch kranker Kinder ist ein Flickenteppich

Der Trend bei den psychischen Erkrankungen von Kindern und Jugendlichen ist stabil. Eine einheitliche Versorgungslandschaft besteht in Deutschland aber nach wie vor nicht. mehr »

„Mütter sind die zentralen Ansprechpartner“

In dieser Woche werben Urologen für die HPV-Impfung. Vor allem bei Jungen besteht Nachholbedarf. Wie können sie für eine Impfung gewonnen werden? mehr »

Mama leckt den Schnuller ab – kein Tabu

Botschaft einer neuen US-Studie: Das Ablutschen kann Vorteile fürs Immunsystem der Kinder haben. mehr »