Ärzte Zeitung online, 05.01.2010

Siemens verhandelt angeblich über Verkauf der Hörgeräte-Sparte

MÜNCHEN (dpa). Der Siemens-Konzern verhandelt nach Informationen aus Branchenkreisen über einen Verkauf seines Geschäfts mit Hörgeräten. Zu den Interessenten gehörten unter anderem die Finanzinvestoren KKR und Permira, erfuhr die Finanznachrichten-Agentur dpa-AFX am Dienstag aus mit den Verhandlungen vertrauten Kreisen.

Der Verkaufspreis für die Sparte mit weltweit mehreren tausend Beschäftigten solle bei mehr als zwei Milliarden Euro liegen. Ein großer Teil der Mitarbeiter arbeitet in Erlangen. Ein Siemens-Sprecher wollte die Informationen nicht kommentieren. "Marktgerüchte kommentieren wir generell nicht", hieß es.

Über einen möglichen Verkauf der Sparte wird seit Monaten spekuliert. Die Hörgeräte gehören zwar zur Medizintechnik-Sparte und damit zu einem strategisch wichtigen Bereich des Konzerns, sie sind aber zugleich eines der letzten verbliebenen Endverbrauchergeschäfte des Konzerns. Zuletzt hatte Siemens 2008 die mobilen Festnetztelefone der Marke Gigaset veräußert.

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