Ärzte Zeitung online, 07.01.2010

Monsanto bricht das Geschäft mit Unkrautvernichtern weg

St. Louis (dpa). Der Einbruch im Geschäfts mit Unkrautvernichtungs-Mitteln liegt dem weltgrößten Agrar- und Biotechnikkonzern Monsanto weiterhin schwer im Magen. Im ersten Geschäftsquartal (Ende November) landete das Unternehmen abermals in den roten Zahlen.

Unterm Strich schrieb der Konzern einen Verlust von 19 Millionen Dollar, wie Monsanto am Mittwoch in St. Louis mitteilte. Vor einem Jahr hatten die US-Amerikaner noch 556 Millionen Dollar verdient, dann aber überschwemmten Konkurrenten mit nachgeahmten, billigeren Produkten den Markt.

Konzernweit sanken die Erlöse um 36 Prozent auf 1,7 Milliarden Dollar. Während das Geschäft mit Saatgut im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einigermaßen stabil blieb, verlor Monsanto fast zwei Drittel seiner Bestellungen für Pflanzenschutz-Mittel. Im Gesamtjahr will Monsanto nicht zuletzt dank eines Sparprogramms samt Stellenstreichungen aber Gewinne schreiben. Angepeilt sind 2,85 bis 3,11 Dollar je Aktie.

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