Ärzte Zeitung online, 30.03.2010

Stada kehrt mit Gewinnplus zu alter Stärke zurück

FRANKFURT AM MAIN (ava). Der Arzneimittelhersteller Stada sieht sich trotz Konzentrationstendenzen im Generika-Markt gut aufgestellt.

2009 baute der Generikahersteller seinen Gewinn um ein Drittel auf gut 100 Millionen Euro aus. Das hohe Gewinnwachstum erklärt sich mit dem zweistelligen Gewinneinbruch im Jahr 2008. In 2008 hatte Stada nach Steuern 76 Millionen Euro (27 Prozent) weniger verdient. Der Grund: Patentstreitigkeiten, Abschreibungen sowie Währungseffekte und Zinssicherungsgeschäfte.

2009 sank der Umsatz leicht auf 1,57 Milliarden Euro. Im Kerngeschäft Generika sank der Umsatz um drei Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Grund seien "sehr schwierige Rahmenbedingungen insbesondere im deutschen Heimatmarkt", teilte das Unternehmen mit. Bei den Markenprodukten wuchs der Umsatz leicht auf 392,6 Millionen Euro. Weltweit beschäftigt Stada knapp 8000 Menschen.


Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Tumorpatienten bei Schmerztherapie unterversorgt

Viele Krebskranke erhalten keine adäquate Schmerztherapie. Das hat eine erste Analyse der Online-Befragung "PraxisUmfrage Tumorschmerz" ergeben. mehr »

ADHS-Arznei lindert Apathie bei Alzheimer

Eine Therapie mit Methylphenidat kann die Apathie bei Männern mit leichter Alzheimerdemenz deutlich zurückdrängen. mehr »

Zehn Jahre "jünger" durch Sport

Wer Sport treibt, ist motorisch gesehen im Schnitt zehn Jahre jünger als ein Bewegungsmuffel. mehr »