Ärzte Zeitung, 12.04.2010

PLATOW Empfehlungen

Fresenius bekommt bald mehr Gewicht

Seit dem Ausbruch der Finanzkrise im Sommer 2007 war die Marktkapitalisierung des Gesundheitskonzerns Fresenius teilweise auf die Hälfte geschrumpft.

Vor wenigen Wochen war noch unklar, ob der Vorzugsaktie der Sprung über diesen langfristigen Abwärtstrend gelingen würde. Inzwischen ist die Schlacht entschieden, das Papier übersprang das relevante Kursniveau von etwa 52 Euro mit großer Dynamik.

Dieser Befund gilt analog für die Fresenius-Stammaktie, die zuletzt sogar noch stärker gesucht war. Der Grund ist schnell ausgemacht: Fresenius will die im Dax notierten Vorzüge in Stämme umwandeln. Im Zuge dieser Maßnahme wird der Anteil der Else-Kröner-Fresenius-Stiftung sinken beziehungsweise der für die Dax-Gewichtung maßgebliche Streubesitz-Anteil um rund 40 Prozent steigen.

Obwohl die Vorzugsaktie mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 15 (auf Basis 2010) kein Schnäppchen mehr ist, reizt die jetzt entstandene NachfrageAngebots-Struktur doch zum Einstieg. Anleger sollten Kauforders mit einem Limit von 55 Euro versehen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Vertragsärzte spielen bei künftiger Notfallversorgung starke Rolle

Nach der Sommerpause steht die Reform der Notfallversorgung an. Ein erster Aufschlag aus dem Bundesgesundheitsministerium zeigt, wohin die Reise gehen wird. mehr »

Beim Hausarzt sind Patienten sicher

Viele Patienten erleiden während ihrer Therapie Schäden, die eigentlich vermeidbar gewesen wären. Hausarztpraxen sind jedoch ein sicheres Pflaster, wie eine Analyse ergab. mehr »

Dauerhaft Kortison fördert Infektionen

Die langfristige Einnahme von Kortikosteroiden, wie bei Polymyalgia rheumatica oder Riesenzellarteriitis notwendig, macht anfällig für teilweise lebensbedrohliche Infektionen: Das Risiko ist bereits bei niedrigen Dosierungen erhöht. mehr »