Ärzte Zeitung, 13.04.2010

Mannheimer mit mehr Versicherten in der PKV

MANNHEIM (hf). Die Mannheimer Krankenversicherung konnte 2009 bei der Zahl der privat Vollversicherten zulegen. Ende des Jahres waren 25 233 Personen dort versichert, 328 mehr als 2008. Um diesen Nettozuwachs trotz Todesfällen und Abgängen zu erreichen, musste die Gesellschaft brutto 1700 Neukunden gewinnen, sagte Vorstandschef Helmut Posch vor Journalisten. Davon waren mehr als die Hälfte Wechsler von anderen privaten Krankenversicherern. Die eher kleine Gesellschaft verbuchte Prämieneinnahmen von 108 Millionen Euro, ein leichter Anstieg von 1,7 Prozent. Für Schäden, Schadenrückstellungen und Regulierungskosten gab das Unternehmen 83 Prozent der Beiträge aus, im Vorjahr waren es 80 Prozent. Die Vertriebskosten gingen leicht um 0,6 Prozent auf 11,9 Millionen Euro zurück, die Verwaltungskosten um 4,3 Prozent auf 5,2 Millionen Euro.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Der Albtraum vom Nicht-Schlafen

Schlaflosigkeit lässt sich kaum nachweisen. Forscher zeigen: Schlaflose Nächte finden oft nur im Traum statt. Das macht sie nicht weniger belastend, ermöglicht aber neue Therapien. mehr »

Ärztenetze sollen Arztsitze erwerben können

Die Gesundheitsminister wollen Ärztenetze stärken. Keine Mehrheit auf ihrer Konferenz fand der Vorschlag, die Budgets in der vertragsärztlichen Versorgung abzuschaffen. mehr »

Das Kassenpolster wächst und wächst

Die Kassen der Krankenkassen füllen sich weiter: Im ersten Quartal 2018 steht ein Überschuss von über 400 Millionen Euro zu Buche. Zudem fällt das Jahresergebnis für 2017 viel besser aus als gedacht. mehr »