Ärzte Zeitung online, 01.06.2010

Jugendschützer warnen vor gefährlichen Suizid-Anleitungen im Netz

MAINZ (dpa). Jugendschützer haben vor immer mehr gefährlichen Anleitungen im Internet zu Selbstverletzungen oder Suizid gewarnt.

Zunehmend seien Foren im Netz zu finden, die Magersucht verherrlichen oder in denen sich Mitglieder über Suizid-Methoden austauschen, teilte die Zentralstelle der Länder für den Jugendschutz im Internet, jugendschutz.net, in Mainz mit. Es tauchten auch immer wieder Videos auf, in denen sich Jugendliche bis aufs Blut ritzen.

Im Jahr 2009 kontrollierte die Initiative 19 000 Angebote und registrierte dabei 2400 Verstöße gegen den Jugendschutz. Angebote, die selbstgefährdendes Verhalten wie Magersucht propagieren, machen dabei inzwischen fast ein Viertel aus.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Gala mit Herz und Verstand

Mit einer festlichen Gala hat Springer Medizin pharmakologische Innovationen und ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Die Preisträger vermittelten Hoffnung auf Heilung und auf Hilfe, hieß es am Donnerstagabend. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der deutschen pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »