Ärzte Zeitung online, 01.06.2010

Jugendschützer warnen vor gefährlichen Suizid-Anleitungen im Netz

MAINZ (dpa). Jugendschützer haben vor immer mehr gefährlichen Anleitungen im Internet zu Selbstverletzungen oder Suizid gewarnt.

Zunehmend seien Foren im Netz zu finden, die Magersucht verherrlichen oder in denen sich Mitglieder über Suizid-Methoden austauschen, teilte die Zentralstelle der Länder für den Jugendschutz im Internet, jugendschutz.net, in Mainz mit. Es tauchten auch immer wieder Videos auf, in denen sich Jugendliche bis aufs Blut ritzen.

Im Jahr 2009 kontrollierte die Initiative 19 000 Angebote und registrierte dabei 2400 Verstöße gegen den Jugendschutz. Angebote, die selbstgefährdendes Verhalten wie Magersucht propagieren, machen dabei inzwischen fast ein Viertel aus.

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