Ärzte Zeitung online, 30.06.2010
 

Pharmaverband sieht Angriff auf Arbeitsplätze

BERLIN (dpa). Aus Sicht des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI) wurden "wichtige Weichen zur Struktur des Arzneimittelmarktes falsch gestellt". Statt Wettbewerb zu fördern, schreibe man den Herstellern zentrale Preisverhandlungen mit dem Spitzenverband der Krankenkassen vor, kritisierte BPI-Vorstandschef Bernd Wegener.

Es drohe ein weiterer "Exodus der industriellen Fertigung". Abgabepreise im Cent-Bereich, Preismoratorien und Zwangsrabatte gefährdeten den Pharmastandort Deutschland. "Die Produktion wandert weiter schrittweise in Billiglohnländer ab. Nachhaltiger Wettbewerb sieht anders aus."

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