Ärzte Zeitung, 19.07.2010

Philips profitiert von der Wirtschaftsbelebung

AMSTERDAM (dpa). Der niederländische Elektronikkonzern Philips, der auch eine Medizinsparte hat, hat im zweiten Quartal von der Belebung der weltweiten Wirtschaft und Sparbemühungen profitiert. Von April bis Juni sei der Erlös auf vergleichbarer Basis um zwölf Prozent auf 6,2 Milliarden Euro gestiegen, teilte Philips am Montag in Amsterdam mit. Im zweiten Halbjahr dürfte sich allerdings das Wachstum abschwächen. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Firmenwerte (EBITDA) stieg von 118 Millionen auf 527 Millionen Euro.
Der Gewinn sei durch Kosten für den Konzernumbau und übernahmebedingte Aufwendungen in Höhe von 93 Millionen Euro belastet worden. Philips-Chef Gerard Kleisterlee zeigte sich zuversichtlich, dass die Marge bezogen auf das EBITDA im Gesamtjahr bei mehr als zehn Prozent liegen wird. Damit zeigte er sich etwas optimistischer als zuletzt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Bei Diabetikern wird der HbA1c-Wert nicht oft genug kontrolliert

Eigentlich sollten Ärzte mindestens zweimal im Jahr den HbA1c-Wert bei Typ-2-Diabetikern bestimmen. Bei jedem vierten Patienten messen sie ihn aber nur einmal oder gar nicht. mehr »

SPD will "Ende der Zwei-Klassen-Medizin"

14:10 Nach der knappen Abstimmung pro GroKo-Verhandlung geht es nun darum, die auf dem SPD-Parteitag angesprochenen "Nachbesserungen" in den Koalitionsvertrag reinzuverhandeln. KBV und Hartmannbund reagieren skeptisch. mehr »

Beunruhigend hohe Zahlen in der Altenpflege

Altenpflegekräfte fehlen fast doppelt so oft wegen psychischer Erkrankungen wie andere Beschäftigte, heißt es im länderübergreifenden Gesundheitsbericht für Berlin und Brandenburg. mehr »