Ärzte Zeitung, 29.07.2010

Bayer investiert kräftig in die Forschung

KÖLN (iss). Bayer baut seine Investitionen in die Forschung deutlich aus. Für das Gesamtjahr ist mit Ausgaben von 3,1 Milliarden Euro ein Rekordniveau vorgesehen. "Damit unterstützen wir unsere erfolgreiche Forschungs- und Entwicklungspipeline im Pharmageschäft, und wir untermauern unsere Position als führendes Forscherunternehmen der chemisch-pharmazeutischen Industrie in Deutschland", sagt Konzernchef Werner Wenning.

Im ersten Halbjahr 2010 stieg der Bayer-Umsatz um 10 Prozent auf 17,5 Milliarden Euro, das Konzernergebnis verbesserte sich um 27,3 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Im Bereich Health Care legte der Umsatz um 3,6 Prozent auf 8,2 Milliarden Euro zu. Für das Gesamtjahr erwartet Bayer für Health Care nur ein leichtes Umsatzplus. Damit revidierte das Unternehmen die bisherige Prognose von plus drei Prozent. Grund ist nach Angaben von Bayer vor allem der "unerwartete Markteintritt" eines generischen Wettbewerbers in den USA für das Verhütungsmittel YAZ® (Drospirenon + Ethinylestradiol).

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Intensives Ausdauertraining bremst frühen Parkinson

Sport lohnt sich: Kommen Parkinsonkranke im frühen Stadium regelmäßig ins Schwitzen, bleiben ihre motorischen Fähigkeiten über mindestens ein halbes Jahr hinweg stabil. mehr »

Wo und wann sich Patienten im Krankenhaus wohlfühlen

Die Bertelsmann Stiftung hat untersucht, wo Patienten ihren Klinikaufenthalt am besten bewerten. Dabei fanden die Analysten interessante Zusammenhänge heraus. mehr »

Krebsüberlebende nach Infarkt oft untertherapiert

Patienten mit Herzinfarkt, die eine Krebsdiagnose in ihrer Anamnese stehen haben, erhalten seltener eine leitliniengerechte Therapie. Das wirkt sich auch auf die Mortalität aus. mehr »