Ärzte Zeitung online, 03.08.2010

Pfizer profitiert von Wyeth-Übernahme mit gestiegenem Gewinn

NEW YORK (dpa). Der weltgrößte Pharmakonzern Pfizer hat im zweiten Quartal von der Übernahme des Konkurrenten Wyeth profitiert und mit seinem Gewinnanstieg die Erwartungen der Wall Street übertroffen. "Wir kommen bei der Integration von Wyeth gut voran", wurde Unternehmenschef Jeff Kindler in der Mitteilung vom Dienstag zitiert.

Beim Umsatz stand mit 17,33 Milliarden Dollar (rund 13,21 Milliarden Euro) wegen der Übernahme ein kräftiges Plus von 58 Prozent in der Bilanz. Der Überschuss kletterte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um neun Prozent auf 2,475 Milliarden Dollar (etwa 1,9 Milliarden Euro), wie der Branchenprimus am Firmensitz in New York mitteilte. Im ersten Quartal war der Gewinn noch um 26 Prozent eingebrochen.

Finanzvorstand Frank D'Amelio bekräftigte die Erwartungen für das laufende Jahr. Zudem will Pfizer in den Schwellenländern - allen voran China - in Zukunft kräftig expandieren. Für das laufende Geschäftsjahr peilt Unternehmenschef Jeff Kindler einen Umsatz von 67 bis 69 Milliarden Dollar an.

Pfizer hatte die 68 Milliarden Dollar schwere Übernahme des Konkurrenten Wyeth im Oktober 2009 abgeschlossen und deutliche Kosteneinsparungen angekündigt. Mit den Sparbemühungen sei Pfizer im Plan, hieß es. Bis Ende 2012 will der Konzern im Zuge der Integration vier bis fünf Milliarden Dollar an Kostensenkungen realisieren.

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