Ärzte Zeitung online, 04.08.2010

Axa verdient im 1. Halbjahr mehr als erwartet

PARIS (dpa). Europas zweitgrößter Versicherer Axa hat sich im ersten Halbjahr in robuster Verfassung präsentiert. Wegen Belastungen aus dem Verkauf des Lebensversicherungsgeschäfts in Großbritannien sank der Überschuss jedoch um 28 Prozent auf 944 Millionen Euro, teilte der Allianz-Konkurrent am Mittwoch in Paris mit.

Analysten hatten allerdings mit einem weitaus stärkeren Rückgang gerechnet. Ohne die Sonderbelastungen wäre der Gewinn um 81 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro geklettert.

Den Umsatz gab Axa mit 49,9 Milliarden Euro an - eine Steigerung um 1,4 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das solide Ergebnis beweise in einem schwierigen Umfeld die Stärke der Gruppe, meinte Axa-Chef Henri de Castries. Im vergangenen Jahr war der Axa-Gewinn von 0,9 Milliarden auf 3,6 Milliarden Euro in die Höhe geschnellt, da anders als 2008 keine Sonderbelastungen aus der Finanzkrise anfielen.

Der Konzern hatte zu Jahresbeginn angekündigt, sich 2010 aufs Kerngeschäft sowie eine Expansion in den Schwellenländern konzentrieren zu wollen.

Topics
Schlagworte
Unternehmen (11634)
Finanzen/Steuern (10797)
Organisationen
Axa (165)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Herpes-Viren unter Alzheimerverdacht

Die Virus-Hypothese erhält neue Nahrung: Herpesviren könnten mit einer Alzheimererkrankung zusammenhängen. Eine Reaktivierung der Viren könnte die Krankheit befeuern. mehr »

Das alles muss das Verarbeitungsverzeichnis enthalten

Zur Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung müssen Arztpraxen ein "Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten" anlegen. Was darin alles aufgeführt werden muss, fassen zwei Medizinrechtler zusammen. mehr »

Übermüdete Teens oft adipös und hyperton

Sowohl zu kurzer als auch schlechter Schlaf erhöht bei Jugendlichen das kardiometabolische Risiko. In der bisher größten Studie zum Thema wirkten sich entsprechende Defizite negativ auf Taillenumfang, Blutdruck und Lipide aus. mehr »