Ärzte Zeitung online, 04.08.2010

Hartmann profitiert von medizinischem Kernsegment

HEIDENHEIM (maw). Der Heidenheimer Gesundheitskonzern Hartmann hat seinen Umsatz im ersten Halbjahr 2010 um 4,9 Prozent auf 795,9 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum steigern können. Das operative Konzernergebnis verbesserte sich laut Unternehmensangaben in den ersten sechs Monaten um 27,3 Prozent auf 37,1 Millionen Euro.

Zum Gesamtwachstum hätten insbesondere die drei medizinischen Kernsegmente mit einem Umsatzplus von 5,2 Prozent beigetragen - ihr Anteil am Gesamtumsatz des Konzerns belaufe sich auf 84,8 Prozent. Das Segment Wundmanagement verzeichnete demnach Umsätze von 218,1 Millionen Euro - eine Steigerung um 5,6 Prozent. Das Wachstum resultiere vor allem aus Umsätzen mit postoperativen Verbänden sowie im Apothekensortiment für die Erste Hilfe.

Im Segment Inkontinenzmanagement konnte Hartmann seine Umsatzerlöse gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 5,4 Prozent auf 291,9 Millionen Euro erhöhen. Im Segment Infektionsmanagement profitierte Hartmann von einem Umsatzplus bei kundenindividuellen OP-Sets, die höchste Wachstumsrate hätten Einweginstrumente verzeichnet. Insgesamt stiegen die Segmentumsätze um 4,1 Prozent auf 165,2 Millionen Euro.

Topics
Schlagworte
Unternehmen (11643)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Nicht immer geht's sofort zum Arzt

20- bis 50-jährige Patienten in Deutschland sind offenbar leidensfähig. Denn sie verschieben den Arztbesuch oft um Wochen oder Jahre, obwohl sie Beschwerden haben. mehr »

Zusätzliche Vergütung für offene Sprechstunden

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will Ärzte für offene Sprechstunden besser bezahlen. Die zusätzliche Vergütung soll für bestimmte Arztgruppen eingeführt werden. mehr »

Bei Meniskusriss nicht vorschnell operieren

Ärzte sollten bei Meniskusrissen nicht gleich eine arthroskopische Operation einleiten. Oft kommen Betroffene auch mit Gymnastik und Physiotherapie zum Ziel. mehr »