Ärzte Zeitung online, 29.10.2010

SYGNIS tritt auf die Kostenbremse

HEIDELBERG (eb). Die SYGNIS Pharma AG hat heute eine umfassende Restrukturierung des Unternehmens angekündigt. Vorgesehen sei dabei auch eine deutliche Personal- und Kostenreduktion.

Der Umstrukturierungsprozess wurde nach Unternehmensangaben vom Aufsichtsrat der Gesellschaft genehmigt und werde unmittelbar umgesetzt. Im Rahmen der Maßnahmen werde die Mitarbeiterzahl von derzeit 51 auf 32 (das entspricht 21 Vollzeitkräften) verringert. Die Kernteams und das entsprechende Know-how in den Bereichen präklinische Entwicklung und klinische Entwicklung blieben jedoch erhalten, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Ziel der Restrukturierung sei es, die langfristigen Kosten der SYGNIS Pharma AG zu reduzieren, um die Fortführung der aktuellen strategischen Projekte sicherstellen zu können. Dazu zählen laut SYGNIS unter anderem die klinische Entwicklung des Hauptwirkstoffkandidaten AX200 zur Behandlung des akuten ischämischen Schlaganfalls. Dieser befinde sich aktuell in einer Phase-II Wirksamkeitsstudie (AXIS 2).

Die Kosten für die Restrukturierung sollen bis zu 0,5 Millionen Euro betragen und vollständig im laufenden Geschäftsjahr 2010/11 realisiert werden. Darüber hinaus könnten weitere nicht-liquiditätswirksame Aufwendungen in Höhe von bis zu 2,5 Millionen Euro aufgrund von außerplanmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte anfallen, so das Unternehmen.

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