Ärzte Zeitung online, 02.11.2010

Teva legt kräftig bei Gewinn und Umsatz zu

JERUSALEM (shl). Der israelische Generikahersteller Teva Pharma hat seinen Umsatz im dritten Quartal 2010 auf rund 4,3 Milliarden US-Dollar (etwa 3,06 Milliarden Euro) gesteigert.

Nach Konzernangaben entspricht dies einem Zuwachs um 20 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der bereinigte Nettogewinn lag mit einem Plus von 47 Prozent bei rund 1,2 Milliarden Dollar (765 Millionen Euro).

Shlomo Yanai, CEO von Teva, sprach von einem "außerordentlichen Wachstum" für das dritte Quartal 2010 mit Rekordverkäufen in allen wichtigen Geschäftssparten. Hohe Zuwachsraten im US-Generikageschäft hätten diese positive Entwicklung mit begünstigt.

In Europa sei die Übernahme von Ratiopharm abgeschlossen. Im März hatte Teva das Ulmer Pharmaunternehmen für umgerechnet rund 3,6 Milliarden Euro gekauft. Die Integration in den israelischen Konzern sei auf einem "sehr guten Weg"und könne schneller als geplant zum Ende gebracht werden, gab sich der Teva-CEO zuversichtlich.

Das zur Therapie gegen Multiple Sklerose zugelassene Medikament Copaxone® erzielte im dritten Quartal einen Umsatz von 808 Millionen Dollar und erreichte einen weltweiten Marktanteil von 30 Prozent. Für das Parkinson-Therapeutikum Azilect® wurde im Berichtszeitraum ein Umsatz von 81 Millionen Dollar erwirtschaftet.

Das bedeutet eine Steigerung um 28 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Ebenso zulegen konnte Teva im weltweiten Geschäft mit Produkten gegen Atemwegserkrankungen: Der Quartalsumsatz lag hier bei 207 Millionen Dollar (+15 Prozent gegenüber 2009).

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