Ärzte Zeitung online, 22.11.2010

Bayer: Keine Standorte in Deutschland gefährdet

LEVERKUSEN (dpa). Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer hat nach der harschen Gewerkschaftskritik an seinen Sparplänen eine gemeinsame Erklärung mit dem Gesamtbetriebsrat veröffentlicht. Durch die Maßnahmen seien keine Standorte in Deutschland gefährdet, hieß es in dem am Montag verbreiteten Text.

Unterzeichnet wurde er von Konzernchef Marijn Dekkers, Arbeitsdirektor Richard Pott und dem Gesamt-Betriebsratsvorsitzenden Thomas de Win.

Forschung und Entwicklung würden auch künftig für das Gesundheitsgeschäft (HealthCare) an den Standorten Berlin und Wuppertal sowie für das Agrochemiegeschäft (CropScience) in Frankfurt und Monheim betrieben, heißt es dort. Auch künftig seien an allen deutschen Standorten Investitionen vorgesehen.

Wenige Wochen nach seinem Amtsantritt hatte Dekkers am Donnerstag den Rotstift angesetzt: Weltweit sollen bis 2012 rund 4500 Stellen wegfallen, davon allein 1700 in Deutschland (wir berichteten). Im Gegenzug sollen 2500 Arbeitsplätze in Schwellenländern aufgebaut werden. Unterm Strich schrumpft damit die Belegschaft um 2000 von weltweit 108 700 Arbeitsplätzen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Zahl der Atemwegsinfekte bundesweit stark erhöht

In der 7. KW wurden 22.813 Influenza-Fälle an das Robert Koch-Institut (RKI) gemeldet, das sind rund 8000 mehr als in der Woche zuvor. mehr »

Welcher Sport tut den Gefäßen gut?

Sportliche Menschen scheinen anfälliger für atherosklerotische Koronarveränderungen zu sein als faulere. Neue Studiendaten legen nahe, dass dabei die Sportart von Bedeutung ist. mehr »

Bald Bluttest auf Brustkrebs?

18.30 hForscher an der Universität Heidelberg haben ein neues Verfahren entwickelt, mit dem sich über einen Bluttest Brustkrebs leichter erkennen lässt. Die Sensitivität wird mit 75 Prozent angegeben. Doch es gibt auch kritische Stimmen. mehr »