Ärzte Zeitung, 09.02.2011

Sanofi-Aventis mit leichtem Wachstum trotz Gegenwind

PARIS (ck). Das französische Pharmaunternehmen Sanofi-Aventis hat im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben nicht nur unter dem Einfluss der US-Gesundheitsreform und Kosteneinsparungen in den europäischen Gesundheitssystemen gelitten, sondern auch unter dem Auslauf des Patentschutzes für umsatzstarke Arzneimittel.

Betroffen waren vor allem die Blutverdünner Plavix® (Clopidogrel) in Europa und Lovenox® (Enoxaparin) in den USA. Die zunehmende Generikakonkurrenz habe den Konzernumsatz 2010 mit mehr als zwei Milliarden Euro belastet.

Im laufenden Jahr werde der Druck durch den steigenden Einsatz von Generika weiter zunehmen. Der Überschuss erhöhte sich um 6,8 Prozent - zu konstanten Wechselkursen um 2,6 Prozent - auf 9,2 Milliarden Euro, der Gewinn je Aktie auf 7,06 Euro.

Umgesetzt wurden 30,4 Milliarden Euro, 3,7 Prozent mehr als 2009. Zu konstanten Wechselkursen habe sich ein Rückgang von 0,8 Prozent ergeben. Für 2010 winkt Aktionären eine Dividende von 2,50 (2009: 2,40) Euro.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Vom Chefarzt zum Hausarzt-Assistenten

Selten dürfte es sein, wenn nicht einmalig: Dr. Roger Kuhn hat seinen Chefarztposten im Krankenhaus aufgegeben, um in einer Hausarztpraxis zu arbeiten – als Assistent. mehr »

Wenn die Depressions-App zweimal klingelt

Smartphone-Apps könnten helfen, eine beginnende Depression oder ein hohes Suizidrisiko aufzuspüren. Lernfähige Algorithmen könnten ein verändertes Nutzerverhalten erkennen – und notfalls Alarm schlagen. mehr »

Psychotherapeuten versus Regierung

Die Psychotherapeuten laufen Sturm gegen das Terminservice- und Versorgungsgesetz. Sie fordern gleiche Rechte für ihre Patienten. mehr »