Ärzte Zeitung, 15.02.2011

Schlachthöfe produzieren Rekord-Mengen

WIESBADEN (dpa). Noch nie ist in deutschen Schlachthöfen so viel Fleisch produziert worden wie im vergangenen Jahr. Mehr als zwei Drittel der Gesamtmenge von acht Millionen Tonnen entfiel dabei auf Schweinefleisch, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden berichtete.

Insgesamt wurden 302.000 Tonnen oder 3,9 Prozent mehr als im bisherigen Rekordjahr 2009 produziert. Überdurchschnittliche Zuwächse von sieben Prozent gab es 2010 bei der Produktion von Geflügelfleisch, dessen Gesamtmenge mit 1,38 Millionen Tonnen erneut größer war als die Rindfleisch-Menge mit 1,19 Millionen Tonnen und einem Zuwachs von 0,9 Prozent. Beim Putenfleisch wuchs die Produktion um 9,2 Prozent.


Für den steigenden Fleischhunger im In- und Ausland mussten 58,1 Millionen Schweine, 3,7 Millionen Rinder und Kälber, 974.000 Schafe sowie mehr als 32.000 Ziegen und Pferde ihr Leben lassen. Geflügel wird nur nach Gewicht statistisch erfasst.

Topics
Schlagworte
Unternehmen (11485)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

736 Notfallzentren reichen zur Notfallversorgung

Wie viele Notfallenzentren sind nötig und wo sollten sie betrieben werden, um die Bevölkerung gut zu versorgen? Ein Gutachten im Auftrag der KBV hat das jetzt analysiert. mehr »

Keuchhusten - längst keine Kinderkrankheit mehr

An Pertussis erkranken in Deutschland vor allem Erwachsene. Sie stellen eine Gefahr für Säuglinge dar. Wir zeigen, wie viele Erkrankte es seit 2001 gab und wie alt sie waren. mehr »

So lässt sich Glutensensitivität erkennen

Immer mehr Menschen vermuten, dass sie Gluten nicht vertragen. Ein Experte gibt Tipps, wie sich in der Praxis klären lässt, ob tatsächlich eine Glutensensitivität vorliegt. mehr »