Ärzte Zeitung online, 16.02.2011

Übernahme: Sanofi und Genzyme erzielen Einigung

PARIS (dpa/eb). Der französische Pharmakonzern Sanofi-Aventis hat sich nach monatelangen Verhandlungen mit dem US-Biotech-Unternehmen Genzyme auf dessen Übernahme geeinigt.

Die Pariser erhöhten ihr Gebot von 69 auf 74 US-Dollar je Aktie, das entspricht insgesamt rund 20,1 Milliarden Dollar (rund 14,9 Milliarden Euro), wie Sanofi-Aventis am Mittwoch mitteilte.

Zudem einigten sich beide Unternehmen auf zusätzliche spätere Zahlungen beim Erreichen bestimmter Geschäftsziele, die so genannte "Contingent Value Rights" (CVR).

Die CVR sollen laut Medienberichten einen Wert von 2 US-Dollar je Anteil haben. Sollte Genzyme mit einem Leukämiepräparat erfolgreich sein, könnte der Wert auf 5 bis 6 US-Dollar steigen, berichtet das "Wall Street Journal".

Seit Juli vergangenen Jahres hatten die Franzosen um Genzyme geworben. Im Oktober legten sie ein Übernahmeangebot von 69 Dollar je Aktie vor.

Dies lehnten die Amerikaner als zu niedrig ab und stuften die Offerte als feindlich ein. Die Genzyme-Aktionäre nahmen das Angebot kaum an, so dass die Franzosen nun noch einmal nachlegen mussten.

Topics
Schlagworte
Unternehmen (11670)
Organisationen
Genzyme (156)
Sanofi-Aventis (1690)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Freizeitsportler gefährden ihre Herzgesundheit mit Doping

Fast jeder sechste Freizeitsportler nimmt inzwischen herzschädigende Arzneimittel zur Verbesserung von Fitness und Körperoptik. Vor allem der Anteil weiblicher User steigt. mehr »

Kassen und Ärzte trennen beim Honorar "Äonen"

Heute beginnen die Verhandlungen von Vertragsärzten und Krankenkassen über das Honorar 2019. Eine schnelle Einigung scheint nicht in Sicht. mehr »

Welche Bakterien mit uns U-Bahn fahren

In der Hongkonger U-Bahn sind morgens andere Keime zu finden als im abendlichen Berufsverkehr. Gefährlicher sind Metro-Linien mit höherem Verkehrsaufkommen aber wohl nicht, wie eine Studie ergeben hat. mehr »