Ärzte Zeitung online, 03.03.2011

Nivea-Hersteller Beiersdorf mit Gewinnrückgang

HAMBURG (dpa). Der Nivea-Hersteller Beiersdorf hat im Geschäftsjahr 2010 einen Gewinnrückgang einstecken müssen.

Der Überschuss sank aufgrund von Wertberichtigungen in China und Belastungen für den Konzernumbau von 380 Millionen auf 326 Millionen Euro, wie der Hamburger Konzern am Donnerstag bei der Vorlage seiner Bilanz mitteilte.

Die Dividende soll aber stabil bleiben: Für das Jahr 2010 sollen die Aktionäre wie im Vorjahr 0,70 Euro je Aktie erhalten.

Das operative Ergebnis (EBIT) ging leicht von 587 Millionen auf 583 Millionen Euro zurück. Ohne Sondereffekte legte es auf 699 Millionen Euro zu.

Der Umsatz stieg um 7,8 Prozent auf 6,2 Milliarden Euro. Am deutlichsten wachsen konnte die Klebersparte Tesa. Beiersdorf hatte Anfang des Jahres bereits Eckdaten vorgelegt.

Der Konsumgüterhersteller hatte im Dezember angekündigt, sein Pflegegeschäft neu auszurichten. Gerade in Deutschland ist der Wettbewerb sehr intensiv. Dabei werden unter anderem Artikel aussortiert, die sich schwach entwickeln.

In die Kernmarken Nivea, Eucerin und La Prairie sollen hingegen zusätzliche Investitionen fließen. Aufgrund der Sonderbelastungen wird das operative Ergebnis im laufenden Jahr rückläufig sein, der Umsatz soll das Niveau von 2010 halten.

Topics
Schlagworte
Unternehmen (11106)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von-Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »

Demenz oder Depressionen?

Benennen ältere Patienten von sich aus kognitive Defizite, sollten Ärzte hellhörig werden: Häufig liegt dann keine Demenz, sondern eine Depression vor. mehr »