Ärzte Zeitung online, 18.04.2011

Synthes bestätigt Gespräche mit Johnson & Johnson

WEST CHESTER (dpa). Eine mögliche Riesenübernahme im Pharma-Bereich wird konkreter: Der Schweizer Medizintechnikkonzern Synthes hat am 18. April Fusionsgespräche mit dem US-Konsumgüter- und Pharmakonzern Johnson & Johnson bestätigt.

Es sei aber noch offen, ob und zu welchen Bedingungen eine Transaktion stattfinden könne, teilte Synthes am Montag mit und reagierte damit auf Medienberichte. Das "Wall Street Journal" hatte am 15. April berichtet, sollte es zu einer Einigung kommen, könne der Kaufpreis für Synthes bei um die 20 Milliarden Dollar liegen.

Synthes stellt Medizingeräte und Implantate her. Johnson & Johnson ist bekannt für seine Penaten- und Bebe-Pflegeprodukte, Dolormin-Schmerztabletten sowie OB-Tampons. Der Konzern hatte jüngst mit einer Rückrufserie bei Medikamenten von sich reden gemacht. Überdies beschädigte ein Schmiergeldskandal das Image.

Bericht des "Wall Street Journal"

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