Ärzte Zeitung, 20.04.2011

Finanzbranche im Visier der Verbraucherzentralen

BERLIN (dpa). Die Verbraucherzentralen wollen die Finanzbranche verschärft ins Visier nehmen. Eine Initiative "Finanzmarktwächter" solle in den nächsten Monaten auf Missstände wie unfaire Vertriebsmethoden oder ineffiziente Anlageprodukte aufmerksam machen, teilte der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) am Mittwoch mit.

Dafür werden Kunden aufgerufen, von ihrer Bank die Offenlegung von Provisionen zu verlangen. Überprüfen wollen die Verbraucherschützer zudem, wie Überziehungszinsen gestaltet werden und wie gut Beratungsprotokolle sind. Hinweise sollen ausgewertet werden und könnten auch der staatlichen Finanzaufsicht Impulse geben.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Epileptiker haben hohe Überdosisgefahr

Die Gefahr, an einer Medikamentenüberdosis zu sterben, ist bei Epilepsiekranken fünffach erhöht, so eine Studie. Doch es ist anders, als auf den ersten Blick gedacht: Schuld sind meist nicht die Antikonvulsiva. mehr »

Zehntausende Arztpraxen nicht ohne Barrieren zu erreichen

Nur ein Drittel der Arztpraxen in Deutschland gelten – auch nur zum Teil – als barrierefrei. Das schränke die freie Arztwahl körperlich beeinträchtigter Menschen ein, moniert die Linke-Sozialexpertin Sabine Zimmermann. mehr »

Nichtstun ist gefährlich für Patientendaten

Nur noch wenige Tage, dann tritt die EU-Datenschutzgrundverordnung in Kraft. Grund genug auch für Ärzte, sich die Prozesse der Datenverarbeitung anzuschauen und auf Sicherheit abzuklopfen. mehr »