Ärzte Zeitung, 19.07.2011

Novartis legt im zweiten Quartal erneut zu

BASEL (dpa). Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat im zweiten Quartal 2011 erneut bei Gewinn und Umsatz zugelegt. Der Reingewinn lag bei 2,7 Milliarden Dollar (rund 1,9 Milliarden Euro), ein Zuwachs um 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Den Umsatz konnte der Konzern um 27 Prozent auf 14,9 Milliarden Dollar (rund 10,6 Milliarden Euro) steigern, wobei aber der schwache Dollar mitgeholfen hat, wie das Unternehmen am Dienstag in Basel mitteilte.

Profitiert hat Novartis von der Übernahme des Augenheilkonzerns Alcon. Der Konzern sieht sich nach den Zahlen zum zweiten Quartal auf guten Weg, seine Ziele für 2011 zu erreichen. Im laufenden Jahr peilt Konzernchef Joseph Jimenez weiter ein Umsatzplus im zweistelligen Prozentbereich an.

In seinem größten Geschäftszweig - dem Pharmabereich - hat Novartis ein Umsatzplus von zehn Prozent auf 8,3 Milliarden Dollar erzielt. Für die Alcon-Sparte, die aus dem übernommenen Augenheilkonzern Alcon und dem früheren Kontaktlinsengeschäft gebildet wurde, weist Novartis einen Umsatz von 2,6 Milliarden Dollar aus. Der Gewinn betrug 371 Millionen Dollar.

In der Generika-Sparte Sandoz kletterte der Umsatz zwar um 25 Prozent auf 2,5 Milliarden Dollar. Das Spartenergebnis sank aber leicht um zwei Prozent auf 283 Millionen Dollar.

Deutliche Verluste mussten die Schweizer indes beim Geschäft mit Impfstoffen hinnehmen (minus 214 Millionen Dollar). Im Vorjahresquartal hatte der Konzern hier noch von der extrem hohen Nachfrage nach Grippeimpfstoffen zur Pandemie-Vorsorge profitiert.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Freunde hinterlassen Spuren im Gehirn – Rauchen auch

Sport, Alkohol, soziale Kontakte – die Lebensführung spiegelt sich im Gehirn wider, so eine Studie. Und: Raucherhirne laufen auf Hochtouren. Doch das ist nicht positiv gemeint... mehr »

§219a – Eine Reform und ihr Preis

Am Ende ging es schnell: Nach dem Beschluss im Bundestag, dürfen Ärzte künftig informieren, dass sie Abtreibungen anbieten. Glücklich ist mit dem Kompromiss niemand. Auch nicht mit der Studie zu den Folgen einer Abtreibung. mehr »

GBA warnt Spahn vor „Systembruch“

18.30 hDer Versuch von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Bewertungsverfahren im Gemeinsamen Bundesausschuss zu umgehen, stößt auf massive Gegenwehr – nicht nur im GBA. mehr »