Ärzte Zeitung online, 26.07.2011

Qiagen senkt Ausblick für 2011

VENLO/DÜSSELDORF (dpa). Das Biotechnologie-Unternehmen Qiagen hat wegen der anhaltend schwierigen Marktbedingungen seinen Ausblick für das laufende Geschäftsjahr gesenkt.

"Aufgrund der anhaltenden schwierigen Wirtschaftslage in den USA und Europa erwarten wir zwar ein Wachstum oberhalb des Niveaus des ersten Halbjahres 2011, aber niedriger als ursprünglich angenommen", sagte Konzernchef Peer Schatz am Montag.

In der zweiten Jahreshälfte und 2012 soll sich das Wachstum weiter beschleunigen, ergänzte Finanzvorstand Roland Sackers nach Börsenschluss in den USA laut einer Mitteilung.

Für das zweite Halbjahr 2011 wird unter Betrachtung konstanter Wechselkurse mit einem Wachstum der Umsätze von rund 7 Prozent gerechnet.

Für das Gesamtjahr erwartet das TecDax-Schwergewicht nun ein Umsatzwachstum von etwa 3 Prozent bei konstanten Wechselkursen. Bisher wurde ein Plus von 5 bis 7 Prozent in Aussicht gestellt.

Im zweiten Quartal stieg der Umsatz auf 282,2 Millionen US-Dollar (rund 194,6 Millionen Euro) nach 262,7 Millionen Dollar im Vorjahr. Das operative Ergebnis kletterte um 8 Prozent auf 46,5 Millionen Dollar und lag damit über den Erwartungen der von dpa-AFX befragten Analysten.

Diese hatten im Schnitt mit einem Anstieg auf 45 Millionen Dollar gerechnet. Unter dem Strich brach der Überschuss um 14 Prozent auf 33,3 Millionen Dollar ein.

Topics
Schlagworte
Unternehmen (11303)
Organisationen
Qiagen (52)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Bei Diabetikern wird der HbA1c-Wert nicht oft genug kontrolliert

Eigentlich sollten Ärzte mindestens zweimal im Jahr den HbA1c-Wert bei Typ-2-Diabetikern bestimmen. Bei jedem vierten Patienten messen sie ihn aber nur einmal oder gar nicht. mehr »

SPD will "Ende der Zwei-Klassen-Medizin"

14:10 Nach der knappen Abstimmung pro GroKo-Verhandlung geht es nun darum, die auf dem SPD-Parteitag angesprochenen "Nachbesserungen" in den Koalitionsvertrag reinzuverhandeln. KBV und Hartmannbund reagieren skeptisch. mehr »

Beunruhigend hohe Zahlen in der Altenpflege

Altenpflegekräfte fehlen fast doppelt so oft wegen psychischer Erkrankungen wie andere Beschäftigte, heißt es im länderübergreifenden Gesundheitsbericht für Berlin und Brandenburg. mehr »