Ärzte Zeitung online, 02.08.2011

Helios bleibt auf Wachstumskurs

NEU-ISENBURG (eb/ger). Der zum Fresenius-Konzern gehörende private Krankenhausbetreiber Helios hat im ersten Halbjahr 2011 seinen Umsatz im Vorjahresvergleich um sechs Prozent 1,293 Milliarden Euro gesteigert. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg um zwölf Prozent auf 123 Millionen Euro.

Wie Fresenius am Dienstag mitgeteilt hat, wurde das Umsatzwachstum zu größeren Teilen vom organischen Wachstum in den Kliniken getragen. Zwei von sechs Prozent des Umsatzwachstums habe die Akquisition des Krankenhauses St. Marienberg in Helmstedt, Niedersachsen, beigetragen.

Die Akquisition des Krankenhauses Rottweil in Baden-Württemberg sei im 2. Quartal 2011 erfolgreich abgeschlossen worden. Die Erstkonsolidierung des Krankenhauses sei zum 1. Juli 2011 erfolgt.

Auch die operative Marge des Klinikbetreibers hat sich den Angaben zufolge erhöht: von 9 auf 9,5 Prozent. Fresenius Helios erhöht den EBIT-Ausblick auf nunmehr circa 260 Millionen Euro.

Größer privater Klinikbetreiber in Deutschland

Bisher hatte das Unternehmen ein operatives Ergebnis in der oberen Hälfte der Bandbreite von 250 bis 260 Millionen Euro erwartet. Das Unternehmen rechnet unverändert mit einem organischen Umsatzwachstum von 3 bis 5 Prozent.

Die Zahl der Mitarbeiter stieg im ersten Halbjahr 2011 um zwei Prozent auf jetzt 33.931.

Fresenius Helios ist einer der größten deutschen privaten Krankenhausbetreiber mit 64 Kliniken darunter fünf Maximalversorger. Helios versorgt in seinen Kliniken jährlich mehr als zwei Millionen Patienten, davon rund 650.000 stationär, und verfügt insgesamt über rund 19.000 Betten.

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