Ärzte Zeitung online, 16.09.2011

Lanxess eröffnet Membranfabrik

BITTERFELD-WOLFEN (dpa). Der Chemiekonzern Lanxess hat am Freitag ein neues Werk in Bitterfeld-Wolfen in Betrieb genommen. Rund 200 neue Arbeitsplätze werden am Standort in Sachsen-Anhalt geschaffen, so das Unternehmen.

In der modernen Anlage werden Membrane zur Wasseraufbereitung produziert. Rund 30 Millionen Euro habe der Neubau gekostet.

Sauberes Wasser werde weltweit knapp und immer kostbarer, sagte Lanxess-Vorstandschef Axel Heitmann. Mit Hilfe von Membranen sei es zum Beispiel möglich, Nitrate, Pestizide sowie Viren und Bakterien aus dem Wasser zu filtern.

Das Werk wurde in 20 Monaten neben einem Lanxess-Tochterbetrieb gebaut, der ebenfalls für die Wasseraufbereitung Spezialprodukte herstellt.

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