Ärzte Zeitung online, 26.10.2011

Merck überrascht mit Gewinnanstieg

DARMSTADT (dpa). Der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck hat nach einem Verlust im zweiten Quartal das dritte Jahresviertel trotz erneuter Abschreibungen in Millionenhöhe überraschend mit einem Gewinnanstieg abgeschlossen.

Der Überschuss verbesserte sich um 7,5 Prozent auf 227 Millionen Euro, wie der Dax-Konzern am Mittwoch mitteilte. Dies war mehr als von Analysten erwartet.

Ein Umsatzanstieg in der größten Sparte Merck Serono und ein Erlösplus bei der durch eine Übernahme gestärkten Sparte Merck Millipore ließen den Umsatz um fast vier Prozent auf 2,53 Milliarden Euro steigen.

Merck-Chef Karl-Ludwig Kley bestätigte die im Sommer gesenkte Prognose für das operative Ergebnis im laufenden Geschäftsjahr. Beim Umsatz rechnet Merck nun mit 10 bis 10,2 Milliarden Euro.

Zuvor wurden Erlöse bis zu 10,4 Milliarden Euro in Aussicht gestellt. Details zum Umbau des Unternehmens sollen im ersten Halbjahr 2012 bekanntgegeben werden.

Topics
Schlagworte
Unternehmen (11925)
Organisationen
Merck (982)
Millipore (17)
Personen
Karl-Ludwig Kley (57)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So hoch ist die Lebenserwartung in der Welt

Wer als Junge in Deutschland geboren wird, darf sich im Schnitt auf 78 Jahre freuen. Wie hoch ist die Lebenserwartung in anderen Ländern der Welt? Wir geben die Antwort. mehr »

Pflege-Eigenanteil deckeln!

16:41Viele Bürger beklagen, dass Pflegeheime teuer sind, berichtet die DAK in ihrem Pflegereport. Kassenchef Storm schlägt nun vor, den Eigenanteil zu beschränken. Das entflammt eine neue Debatte über die Pflege-Finanzierung. mehr »

Der Gesundheitsminister will das E-Rezept

Krankenkassen, Ärzte und Apothekerschaft sollen in ihren Rahmenverträgen das elektronische Rezept ermöglichen. Eine gesetzliche Verpflichtung soll bis 2020 stehen. mehr »