Ärzte Zeitung online, 28.10.2011

Merck & Co verbucht kräftigen Gewinnanstieg

WHITEHOUSE STATION (dpa). Der zweitgrößte US-Pharmakonzern Merck & Co (außerhalb von Nordamerika MSD) hat im dritten Quartal dank Kosteneinsparungen und guter Nachfrage den Gewinn fast verfünffacht.

Von Juli bis September sei der Überschuss auf 1,69 Milliarden Dollar gestiegen, wie der Pfizer-Konkurrent am Freitag in Whitehouse Station im US-Bundesstaat New Jersey mitteilte.

Im dritten Quartal des Vorjahres war der Gewinn wegen Kosten in Zusammenhang mit der Übernahme des Wettbewerbers Schering-Plough noch um rund 90 Prozent auf 372 Millionen Dollar eingebrochen.

Asthma- und Diabetesmittel sowie der Impfstoff Gardasil gegen Gebärmutterhalskrebs sorgten beim Umsatz für einen Anstieg von acht Prozent auf 12,02 Milliarden US-Dollar (ca. 8,5 Milliarden Euro). Günstige Wechselkurse wirkten sich stützend aus.

Stellenreduktion soll helfen

Merck & Co hatte im Sommer einen weiteren Abbau von bis zu 13.000 Stellen bekannt gegeben. Damit will sich der US-Konzern für die zunehmende Konkurrenz durch Generikahersteller rüsten.

Merck & Co hatte bereits nach der Übernahme von Schering-Plough im Jahr 2009 Tausende Stellen gestrichen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

In Deutschland gibt es"weder Hölle noch Paradies"

Die Lebensumstände in Deutschland sind weitgehend gleichwertig - gemessen an 53 Indikatoren, die etwa Gesundheit, Arbeit und Freizeit berücksichtigen, so der "Deutschland-Report". mehr »

Wenn Welten aufeinandertreffen

Die urologische Versorgung in Ghana findet nur sehr eingeschränkt statt. Der Verein "Die Ärzte für Afrika" unterstützt sechs Kliniken vor Ort – eine Herzensangelegenheit. mehr »

Schlaganfall im Schlaf – Wann ist Thrombolyse möglich?

Liegt der Symptombeginn bei Schlagfall einige Stunden zurück, kommt eine Thrombolyse eigentlich nicht infrage. Forschern ist es nun gelungen, Patienten für die Therapie auszuwählen, auch ohne den Zeitpunkt des Insults zu kennen. mehr »