Ärzte Zeitung online, 03.11.2011

Sanofi mit weniger Gewinn

PARIS/FRANKFURT (dpa). Generika haben dem französischen Pharmariesen Sanofi auch im dritten Quartal zugesetzt.

Teilweise kompensiert wurde der negative Effekt durch eine starke Nachfrage aus den Schwellenländern, gestiegene Verkäufe von Diabetesmitteln und die Integration des US-Konzerns Genzyme, wie Konzernchef Christopher Viehbacher am Donnerstag bei der Vorstellung der Quartalszahlen sagte.

Von Juli bis September sank der Gewinn vor Sonderposten um 3,0 Prozent auf 2,39 Milliarden Euro, wie der im EuroStoxx 50 notierte Pharmakonzern mitteilte.

Sanofi mache gute Fortschritte dabei, die Auswirkungen von Patent-Abläufen für wichtige Produkte wie den Gerinnungshemmer (Enoxaparin) Lovenox® oder das Krebsmittel Docetaxel (Taxotere®) hinter sich zu lassen.

Genzyme steuert auf ein Plus zu

Im dritten Quartal steuerte die US-Tochter Genzyme einen Umsatz von 768 Millionen Euro bei - ein Plus von rund sieben Prozent.

Der Konzernumsatz legte - angetrieben von dem in Frankfurt-Höchst produzierten Diabetesmittel Lantus sowie der Nachfrage aus den USA und den Schwellenländern - um fünf Prozent auf 8,75 Milliarden Euro zu.

Zu konstanten Wechselkursen legten die Erlöse um gut zehn Prozent zu. Beim Umsatz verfehlten die Franzosen die Erwartungen der Analysten, während der Gewinn über den Markterwartungen lag.

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