Ärzte Zeitung, 14.12.2011
 

Boehringer baut Zentrum in China aus

SHANGHAI/INGELHEIM (eb). Boehringer Ingelheim will 70 Millionen Euro in seine Produktionsstätte im High-Tech-Park Zhangjiang in Shanghai. Das gab das Unternehmen am Mittwoch bekannt.

Damit soll der Standort zu einem strategisch wichtigen Versorgungszentrum für China ausgebaut werden. Ziel dieses Projekts sei es, mehr Patienten eine bessere Gesundheitsversorgung zu bieten, die Wettbewerbsfähigkeit der Produkte von Boehringer Ingelheim kontinuierlich zu verbessern sowie den Marktanteil des Unternehmens zu erhöhen.

Im Rahmen der Expansion bis Ende 2013 soll auch die Mitarbeiterzahl deutlich von 240 heute auf 400 Mitarbeiter ansteigen, wobei die Produktionskapazität verdoppelt wird.

Erste Phase bis Ende 2013

Das Projekt sieht den Bau einer modularen Fertigungsanlage am aktuellen Produktionsstandort vor. Mithilfe der Anlage sollen sowohl bereits vertriebene Medikamente als auch neue Präparate aus der Entwicklungspipeline hergestellt werden.

In der ersten Phase, die voraussichtlich Ende Dezember 2013 abgeschlossen sein wird, ist der Bau eines Verpackungszentrums für Ampullen und Solida (Tabletten, Kapseln) sowie eines neuen automatisierten Lagers geplant, so Boehringer.

Darüber hinaus soll auf dem Gelände ein neues Laborgebäude für die chemische Prozessentwicklung und Qualitätskontrolle errichtet. In der zweiten, bis Ende 2014 abzuschließenden Phase, soll die bestehende Fertigungsstätte für Solida mithilfe neuer Technologien umgebaut und modernisiert werden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Überlebensvorteil bei Übergewicht nur ein Trugschluss?

Übergewicht ist ein kardiovaskulärer Risikofaktor, doch wer schon eine entsprechende Erkrankung hat, lebt länger. Stimmt dieses "Adipositas-Paradox" vielleicht gar nicht? mehr »

Oh, Britannia! Was hat der "Brexismus" aus dir gemacht?

Von wegen Tea Time, Queen und Linksverkehr: Nicht nur der Blick der Briten auf die EU hat sich geändert. Umgekehrt blicken auch Menschen weit außerhalb Europas inzwischen mit Unverständnis auf die Insel. mehr »

Sechs Kassen auf der Kippe – Barmer-Chef fordert Reformen

Dramatischer Zwischenruf: Das wirtschaftliche Gefüge der GKV sei instabil, sagt Barmer Chef Straub. Rund ein halbes Dutzend großer Kassen würden nur noch von der guten Konjunktur getragen. mehr »