Ärzte Zeitung online, 14.12.2011

Novartis einigt sich mit Grossisten

NÜRNBERG/STUTTGART (dpa). Der Preisstreit zwischen Novartis und deutschen Großhändlern ist beigelegt.

Damit ist auch die Gefahr gebannt, dass es zu Lieferengpässen bei wichtigen Medikamenten kommt. Mit dem Pharmagroßhändler Gehe sei ein für alle Beteiligten wegweisender Kompromiss erzielt worden, teilte Novartis am Dienstagabend in Nürnberg mit. Ein Celesio-Sprecher bestätigte den Durchbruch auf Anfrage.

Novartis und der Apothekenbelieferer Celesio waren schon vor Wochen beim Aushandeln neuer Zahlungskonditionen derart aneinander geraten, dass am Ende keine Ware mehr aus der Schweiz kam.

Der Kompromiss mit Gehe wende jetzt das Blatt. "Mit dieser Einigung beliefert Novartis nun alle 16 vollversorgenden Großhändler in Deutschland, also auch jene, mit denen ein Kompromiss noch ansteht", hieß es.

In dem monatelangen Streit war es um die Skonto-Politik gegangen, also um Preisnachlässe für Zahlungen in einem bestimmten Zeitraum.

Topics
Schlagworte
Unternehmen (10959)
Organisationen
Celesio (146)
Novartis (1520)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hoffnung für Leukämiepatienten

In den USA steht die erste Gentherapie zur Behandlung von Krebskranken vor der Zulassung. Auch in Deutschland dürfte es nicht mehr allzu lange dauern, bis es so weit ist. mehr »

Kaugummi erkennt Infektionen im Mund

Ein neuer Kaugummi-Schnelltest soll künftig dabei helfen, bakterielle Entzündungen früh im Mund zu erkennen. Die Idee ist so einfach wie hilfreich: Durch Kauen erkennt der Patient selbst, ob es ein Problem gibt. mehr »

Zwangsbehandlung nur als letztes Mittel

Das Bundesverfassungsgericht setzt enge Vorgaben für die Behandlung von nicht einsichtsfähigen Patienten gegen ihren Willen. Die Richter fordern ein Gesetz, das die Voraussetzungen für eine Zwangsbehandlung klar benennt. mehr »