Ärzte Zeitung online, 27.01.2012

Pferde-Impfung mit genveränderten Bakterien

GRABOW/SCHWERIN (dpa). Ein niederländischer Pharmakonzern plant den ersten Einsatz gentechnisch veränderter lebender Bakterien an Pferden in Deutschland.

Im Gestüt des früheren Springreiters Paul Schockemöhle in Südwestmecklenburg sollen Fohlen mit einem neuen bakteriellen Impfstoff behandelt werden, um sie gegen eine eitrige Lungenentzündung immun zu machen.

Das geht aus einer Bekanntmachung des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hervor. In dem Gestüt mit 3500 Pferden und jährlich 650 Fohlen erkranken mehr als 50 Prozent der Jungtiere.

Die Firma Intervet International plant den Versuch in Grabow, wie die Umweltorganisation BUND am Freitag in Schwerin mitteilte. Der BUND warnt vor Gesundheitsgefahren für Menschen und Tiere.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Quereinstieg zum Hausarzt – reicht ein Jahr Weiterbildung?

Der Deutsche Hausärzteverband warnt vor einer Verwässerung der Weiterbildung zum Allgemeinmediziner. Ein Jahr Weiterbildung reiche nicht für Umsteiger aus der Klinik. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »