Ärzte Zeitung online, 02.05.2012

Erste Arznei-Innovation aus Indien

NEU DELHI (cw). Die Daiichi-Sankyo-Tochter Ranbaxy hat mit dem neuen Malariamedikament Synriam™ (Arterolanemaleat + Piperaquin) das erste in Indien erforschte und entwickelte Arzneimittel in den Markt gebracht.

Das Therapeutikum wurde von der indischen Zulassungsbehörde DCGI genehmigt. Die Zulassung eröffne ein neues Kapitel in der Geschichte der indischen Forschung, teilte Ranbaxy mit.

"Heute ist Indien dem elitären und exklusiven Club der Nationen beigetreten, die gezeigt haben, dass sie ein neues Arzneimittel zu entwickeln fähig sind", freute sich Ranbaxy-CEO Arun Sawhney.

Ranbaxy wurde 1961 gegründet und mit Generika groß. 2008 übernahm Daiichi Sankyo eine Mehrheit an dem Unternehmen. In Deutschland ist Ranbaxy mit der Generikalinie Basics präsent, die vor 12 Jahren von Bayer erworben wurde.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Neue Hoffnung auf wirksame Alzheimer-Therapie

Lässt sich der Krankheitsverlauf bei Alzheimer mittels Antikörper doch bremsen? Erstmals deutet sich ein solcher Erfolg in einer größeren Studie an. Das weckt Hoffnungen. mehr »

Was die Datenschutz-Folgenabschätzung ist

Praxen, Kliniken und MVZ, die in großem Stil Patientendaten verarbeiten, müssen laut DSGVO eine Datenschutz-Folgenabschätzung absolvieren. Medizinrechtler erläutern, wie das geht und was das überhaupt ist. mehr »

Tele-Hausarzt horcht aus der Ferne ab

Dr. Rafael Walocha betreut als Tele-Hausarzt Bewohner eines Pflegeheims per Video. Dabei kann er die Patienten sogar elektronisch auskultieren. Arzt und Patienten sind begeistert. mehr »