Ärzte Zeitung, 09.05.2012

GlaxoSmithKline plant feindliche Übernahme

LONDON (dpa). Der größte britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) startet nach der Ablehnung seiner Milliarden-Offerte durch den Biotech-Partner Human Genome Sciences nun einen feindlichen Übernahmeversuch.

GlaxoSmithKline kündigte am Mittwoch an, in dieser Woche sein Angebot an die Aktionäre von Human Genome zu starten. Glaxo bietet 13 US-Dollar (9,98 Euro) je Aktie oder insgesamt mehr als 2,6 Milliarden Dollar (1,99 Milliarden Euro).

Die beiden Unternehmen kennen sich gut, sie arbeiten bereits bei mehreren Wirkstoffen in der Entwicklung zusammen. Human Genome Sciences hat die Übernahmeofferte als unerwünscht bezeichnet und abgelehnt.

Der von GSK gebotene Preis von 13 Dollar je Aktie spiegele nicht den künftigen Wert des Unternehmens wider. Das in Rockville beheimatete Unternehmen beauftragte daher Goldman Sachs und Credit Suisse mit der Sondierung aller Optionen, einschließlich eines Verkaufs.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So teilt sich die Arbeitszeit von Ärzten auf

Wie viel Zeit bringen Ärzte für GKV-Patienten auf, wie viel für Bürokratie? Wie sind die Unterschiede in Stadt- und Landpraxen und den Fachbereichen? Wir geben Antworten. mehr »

Sepsis – "häufigste vermeidbare Todesursache im Land"

Alle sechs bis sieben Minuten stirbt in Deutschland ein Mensch an einer Sepsis. Viele dieser Todesfälle wären vermeidbar. Ärzte, Patientenschützer und Politiker fordern jetzt: Die Blutvergiftung muss als Notfall akzeptiert werden. mehr »

"Hacker kommen wie durch eine offene Tür in Arzt-Systeme"

Nehmen niedergelassene Ärzte Gefahren durch Cyber-Angriffe ernst genug? Sie selbst glauben das mehrheitlich. Ein Sicherheitsexperte gießt Wasser in den Wein. mehr »