Ärzte Zeitung, 11.09.2012

Für fünf Jahre

Riemser unterstützt Stiftungsprofessur

INSEL RIEMS (eb). Die Riemser Arzneimittel AG übernimmt mit weiteren regionalen Unternehmen für fünf Jahre die Finanzierung der Stiftungsprofessur "Klinische Pharmakologie von Transportproteinen" an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald.

Wie Riemser mitteilt, unterstützt das Unternehmen damit ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bewilligtes und mit drei Millionen Euro ausgestattetes Forschungsprojekt.

Das Forschungsvorhaben "Compartmental Drug Absorption and Transport (COM_DAT): Pharmakokinetische Konzepte zur individualisierten Therapie" wurde im Rahmen der BMBF-Innovationsinitiative Neue Länder "Unternehmen Region"-InnoProfile-Transfer vom Greifswalder interdisziplinären Kompetenzzentrum Center of Drug Absorption and Transport, kurz C_DAT, beantragt.

Die Nachwuchsforschungsgruppe unter der Leitung der Stiftungsprofessur soll physiologische Hintergründe beim Arzneimitteltransport zum Wirkungsort bei Menschen und Tieren aufklären und die Entwicklungen von Therapiekonzepten mit Darreichungsformen für Medikamente, die zum Beispiel bei bakteriellen Infektionen, dermatologischen und anderen Erkrankungen eingesetzt werden, vorantreiben.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Angst vor Stürzen sorgt für Verzicht auf Antikoagulans

Ein erhöhtes Sturzrisiko ist noch immer der häufigste Grund, auf eine orale Antikoagulation bei Vorhofflimmern zu verzichten. mehr »

Warum der Zuckersirup zum dicken Problem werden könnte

Seit Anfang Oktober gibt es in der EU keine Quotenregelung mehr für die aus Mais, Getreide oder Kartoffeln gewonnene Isoglukose. Experten befürchten eine Zunahme von Übergewicht und Diabetes. mehr »

Stotter-Therapie im virtuellen Raum

Geschätzt über 800.000 Bundesbürger stottern. Viele von ihnen ziehen sich komplett zurück, weil sie Ablehnung fürchten. Ein Ausweg: Therapie-Methoden, bei denen man zunächst zu Hause sprechen übt – online. mehr »