Ärzte Zeitung, 06.12.2012

Sanicare

Betrieb der Apotheken geht weiter

OSNABRÜCK. Das Landgericht Osnabrück hat das Insolvenzverfahren über den Nachlass des kürzlich verstorbenen Apothekers Johannes Mönter eröffnet.

Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb der Versand- und Offizinapotheken der Sanicare-Gruppe ergäben sich dadurch aber nicht, teilt die Kanzlei des Insolvenzverwalters, Schultze & Braun, mit. Lediglich eine krankenhausversorgende Filiale in Bielefeld sei geschlossen worden.

Zur Unternehmensgruppe gehören außer drei Apotheken auch ein Sanitätshaus und ein Campingplatz. 560 Mitarbeiter seien von der Insolvenz betroffen, heißt es. Die Suche nach Investoren schreite voran.

Der Insolvenzverwalter sei optimistisch, in einigen Wochen neue Betreiber für die Mönter-Unternehmungen gewonnen zu haben, so ein Sprecher von Schultze & Braun. Besonders herausfordernd gestalte sich die Suche nach Interessenten für die Apotheken.

Da der Fremd- und Mehrbesitz an Apotheken in Deutschland nicht erlaubt ist, müsse bei jeglicher Finanzierungslösung "ein Apotheker an der Spitze stehen". (cw)

Topics
Schlagworte
Unternehmen (11928)
Personen
Johannes Mönter (19)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Jeder dritte Brustkrebs im MRT übersehen

MRT-Bilder helfen, Brustkrebs früh aufzuspüren – doch in vielen Fällen gelingt das nicht. Eine niederländische Studie ergab: Jedes dritte Karzinom ist im MRT übersehen worden. mehr »

Neun Millionen Klinik-Infektionen jährlich

15:41Infektionen in Kliniken und Pflegeheimen sind in Europa ein großes Problem. Jährlich infizieren sich dort rund neun Millionen Bürger, berichtet die EU-Seuchenbehörde. Zwei Gründe sind dafür ausschlaggebend. mehr »

Bangen und Hoffen bei Auslands-Briten

Das Ringen um einen Brexit-Vertrag geht auf die Zielgerade. Doch für EU-Bürger auf der Insel und Auslands-Briten ist es eine Zeit des Wartens. Das macht Großbritannien für qualifizierte Fachkräfte nicht attraktiver, meine unser Blogger Arndt Striegler. mehr »