Ärzte Zeitung online, 24.01.2013
 

Unternehmen

Abbott legt glänzende Zahlen vor

ILLINOIS. Für 2012, das letzte Jahr seines Bestehens als integrierter Pharma-, Diagnostika- und Medizintechnikhersteller, hat Abbott Laboratories noch einmal glänzende Zahlen vorgelegt.

Sowohl operativ als auch vor und nach Steuern nahm der Gewinn bei gleichzeitig milliardenschwerem Schuldenabbau zweistellig zu. Unterm Strich blieben mit rund sechs Milliarden Dollar 26 Prozent mehr in der Konzernkasse als im Vorjahr.

Der Konzernumsatz stieg im Berichtszeitraum um fast drei Prozent auf 39,9 Milliarden Dollar.

Rund ein Viertel des Konzernumsatzes geht auf das Konto des Arthritis-Medikaments Humira® (Adalimumab). Mit dem TNF-Alpha-Blocker wurden 9,3 Milliarden Dollar erlöst (+17 Prozent).

Im Heimatmarkt USA brachte Abbotts Hauptprodukt mit 4,4 Milliarden Dollar sogar 28 Prozent mehr.

Dank der ausgezeichneten Performance des Antikörpers, den Abbott einst mit Übernahme der BASF-Tochter Knoll erworben hatte, konnte die Aktie der seit Jahresbeginn unter dem Namen Abbvie börsennotierten Pharmasparte deutlich besser von den guten Zahlen profitieren als der Abbott-Titel, der die übrigen Medizintechnik-, Generika und Diagnostikaaktivitäten des Konzerns repräsentiert. (cw)

Topics
Schlagworte
Unternehmen (11250)
Organisationen
Abbott Laboratories (11)
Krankheiten
Arthrose (2374)
Wirkstoffe
Adalimumab (297)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Überlebensvorteil bei Übergewicht nur ein Trugschluss?

Übergewicht ist ein kardiovaskulärer Risikofaktor, doch wer schon eine entsprechende Erkrankung hat, lebt länger. Stimmt dieses "Adipositas-Paradox" vielleicht gar nicht? mehr »

Oh, Britannia! Was hat der "Brexismus" aus dir gemacht?

Von wegen Tea Time, Queen und Linksverkehr: Nicht nur der Blick der Briten auf die EU hat sich geändert. Umgekehrt blicken auch Menschen weit außerhalb Europas inzwischen mit Unverständnis auf die Insel. mehr »

Sechs Kassen auf der Kippe – Barmer-Chef fordert Reformen

Dramatischer Zwischenruf: Das wirtschaftliche Gefüge der GKV sei instabil, sagt Barmer Chef Straub. Rund ein halbes Dutzend großer Kassen würden nur noch von der guten Konjunktur getragen. mehr »