Ärzte Zeitung, 02.10.2013

EU-Tabakrichtlinie

Tausende Jobs in Gefahr?

BERLIN. Die Betriebsräte der deutschen Zigarettenindustrie befürchten als Folge geplanter schärferer EU-Regeln den Verlust Tausender Arbeitsplätze.

Sollte das EU-Parlament am kommenden Dienstag die neue Tabak-Produktrichtlinie beschließen, stünden auch bei Groß- und Einzelhändlern Jobs auf dem Spiel.

Die Betriebsratsvorsitzenden von British American Tobacco, Reemtsma, Philip Morris und anderen Produzenten lehnten die Richtlinie am Dienstag in Berlin ab. Schärfere Warnhinweise seien nicht geeignet, Jugendliche vom Rauchen abzuhalten.

Das EU-Parlament soll am 8. Oktober über Änderungen wie die Einführung von Schockbildern auf den Schachteln, einheitliche Packungsgrößen,und Rückverfolgungsmöglichkeiten für TabakprodukteDamit sollen gerade Einsteiger vom Griff zur Zigarette abgehalten werden. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Nicht immer geht's sofort zum Arzt

20- bis 50-jährige Patienten in Deutschland sind offenbar leidensfähig. Denn sie verschieben den Arztbesuch oft um Wochen oder Jahre, obwohl sie Beschwerden haben. mehr »

Zusätzliche Vergütung für offene Sprechstunden

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will Ärzte für offene Sprechstunden besser bezahlen. Die zusätzliche Vergütung soll für bestimmte Arztgruppen eingeführt werden. mehr »

Bei Meniskusriss nicht vorschnell operieren

Ärzte sollten bei Meniskusrissen nicht gleich eine arthroskopische Operation einleiten. Oft kommen Betroffene auch mit Gymnastik und Physiotherapie zum Ziel. mehr »