Ärzte Zeitung, 18.10.2013

Deal

AstraZeneca übernimmt Spirogen

LONDON. AstraZeneca füllt seine Entwicklungspipeline mit weiteren Krebs-Kandidaten auf: Für 200 Millionen Dollar übernimmt der schwedisch-britische Pharmahersteller das private Biotechunternehmen Spirogen. Offizieller Erwerber ist AstraZenecas Biotech-Tochter MedImmune.

MedImmune erwerbe sämtliche Anteile an dem in London ansässigen Start-up, heißt es. Meilensteinabhängig kann sich die Akquise um maximal weitere 240 Millionen Dollar verteuern. Spirogen ist auf die Entwicklung sogenannter Antikörper-Wirkstoff-Konjugate spezialisiert.

Neben der Spirogen-Übernahme hat MedImmune eine Kooperation mit dem ebenfalls auf Antikörper-Wirkstoff-Konjugate spezialisierten schweizer Unternehmen ADC Therapeutics geschlossen. Mehrheitseigener sowohl von Spirogen als auch ADC ist die Private-Equity-Gesellschaft Auven Therapeutics.

Die Zusammenarbeit mit ADC beziehe sich auf zwei Antikörper-Wirkstoff-Projekte, die derzeit in der Präklinik sind. MedImmune beteiligt sich mit 20 Millionen Dollar an ADC. Weitere finanzielle Details dieser Entwicklungsallianz wurden nicht genannt. (cw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Für eine Welt ohne Typ-1-Diabetes

Ein hohes Risiko für Typ-1-Diabetes im Kindesalter erkennen und die Krankheit verhindern, ist das Ziel von Wissenschaftlern. Eine provokante PR-Aktion wirbt für ihre Arbeit. mehr »

Grippe-Impfsaison noch lange nicht vorbei!

Kein Land Europas erreicht die Influenza-Impfziele der WHO. Jetzt vor der Grippewelle appellieren Experten daher an Ärzte, noch möglichst viele Patienten zu schützen. mehr »

Wenn Insulin zum fetten Problem wird

Schon leicht erhöhte Insulinspiegel können offenbar Adipositas sehr stark fördern. Forscher haben sich den Zusammenhang angeschaut und empfehlen Intervallfasten – mit einer Einschränkung. mehr »