Ärzte Zeitung, 14.11.2013

Stada

Im Heimatmarkt nimmt der Druck zu

BAD VILBEL. "Zufriedenstellend" hat sich nach eigenen Angaben das Geschäft der Stada AG in den ersten neun Monaten 2013 entwickelt. Im Heimatmarkt Deutschland sah es für den Marken- und Generikahersteller wenig rosig aus.

Hier ging der Umsatz um sieben Prozent auf 337 Millionen Euro zurück. Auch der Betriebsgewinn (EBITDA) war rückläufig. Ursache dafür sei das endgültige Ende von Portfolioverträgen gewesen. Teils habe man auch auf Rabattverträge verzichtet, wenn diese unlukrativ waren.

Insgesamt nahm der Konzernumsatz um acht Prozent auf 1,44 Milliarden Euro zu, der Gewinn nach Steuern um 32 Prozent auf 90 Millionen Euro. Im Vorjahr hatten noch hohe Kosten für ein Restrukturierungsprogramm den Ertrag gedrückt Der Konzernvorstand bekräftigte die Gesamtjahresprognose.

Demnach soll der Betriebsgewinn "im hohen einstelligen Prozentbereich" zulegen. Auch die Langfristprognose sei nach wie vor gültig. Bis 2014 will Stada 2,15 Milliarden Euro Jahresumsatz erreichen und einen um Einmaleffekte bereinigten Konzerngewinn von rund 215 Millionen Euro.

Die Börse wollte die Quartalszahlen nicht goutieren. Die Stada-Aktie rutschte am Mittwoch um mehr als sechs Prozent ab. (cw)

Topics
Schlagworte
Unternehmen (12055)
Organisationen
Stada (48)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Grippe-Impfsaison noch lange nicht vorbei!

Kein Land Europas erreicht die Influenza-Impfziele der WHO. Jetzt vor der Grippewelle appellieren Experten daher an Ärzte, noch möglichst viele Patienten zu schützen. mehr »

Wenn Insulin zum fetten Problem wird

Schon leicht erhöhte Insulinspiegel können offenbar Adipositas sehr stark fördern. Forscher haben sich den Zusammenhang angeschaut und empfehlen Intervallfasten – mit einer Einschränkung. mehr »

Musiktherapie tut Krebskranken gut – zumindest kurzfristig

Ein Bericht für das IQWiG bescheinigt der Musiktherapie kurzfristigen Nutzen im Vergleich zur Routineversorgung bei Angst, Depression und Stress. Zur Bewertung von Langfrist-Effekten fehlen aber Daten. mehr »