Ärzte Zeitung online, 07.01.2014

Kartellamt

Grünes Licht für Bayer

Wettbewerbshüter sehen keine Probleme durch einen Zusammenschluss von Bayer mit dem norwegischen Krebsspezialisten Algeta.

LEVERKUSEN. Das Bundeskartellamt hat dem Pharmakonzern Bayer grünes Licht für die geplante milliardenschwere Übernahme des norwegischen Krebsspezialisten Algeta gegeben.

Ein Behördensprecher sagte am Montag, die Wettbewerbshüter sähen keine Probleme durch einen Zusammenschluss. Mit der Übernahme wollen die Leverkusener ihr lukratives Geschäft mit Krebsmedikamenten weiter ausbauen.

Bayer und Algeta arbeiten bereits seit 2009 bei Entwicklung und Vermarktung des Krebsmedikaments Xofigo® (Radium-223-dichlorid) zusammen.

Das Mittel gilt als einer der großen Hoffnungsträger unter den neuen Pharmaprodukten des Leverkusener Konzerns. Ihm werden Spitzenumsätze von mehr als einer Milliarde Euro zugetraut.

Bayer bewertet den norwegischen Konzern in seinem Übernahmeangebot mit rund 1,9 Milliarden Euro. Die Übernahmepläne der Leverkusener werden auch vom Algeta-Management unterstützt.

Allerdings ist der Vollzug der Übernahme noch von weiteren Bedingungen abhängig. So wollen die Leverkusener von den Algeta-Aktionären mindestens 90 Prozent der Anteile einsammeln. (dpa)

Topics
Schlagworte
Unternehmen (11763)
Organisationen
Bayer (1193)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Debakel für ASS

Acetylsalicylsäure schützt Ältere nicht vor Herz-Kreislauferkrankungen - im Gegenteil: Ihr Sterberisiko ist erhöht. Mit diesem Ergebnis überrascht die ASPREE-Studie. mehr »

Tuberkulose - tödlichste Infektionskrankheit

1,6 Millionen Menschen starben im vergangenen Jahr an Tuberkulose, berichtet die WHO. Damit bleibt TB die tödlichste Infektionskrankheit der Welt. mehr »

Einige Frauen sind besonders dufte

Für Männer-Nasen riechen einige Frauen besser als andere. Das hängt mit der Fortpflanzung zusammen, berichten Forscher aus der Schweiz. mehr »