Ärzte Zeitung, 31.01.2014

Diabetes

Novo Nordisk punktet mit 30 Prozent Netto-Marge

KOPENHAGEN. Rundum erfreuliche Geschäftszahlen und über 30 Prozent Netto-Profitabilität (+2,6 Punkte) haben die Nachfrage nach der Aktie des dänischen Pharmaherstellers Novo Nordisk am Donnerstag beflügelt.

Das Traditionsunternehmen mit Standbein im Diabetes-Markt konnte 2013 sieben Prozent mehr umsetzen (83,6 Milliarden Dänische Kronen, umgerechnet 11,2 Milliarden Euro). Nach Steuern verdiente Novo mit 25,2 Milliarden Kronen 18 Prozent mehr als im Vorjahr.

Knapp die Hälfte des Gewinns soll an die Aktionäre fließen. Die vorgeschlagenen 4,50 Kronen pro Aktie bedeuten eine Anhebung der Dividende um 25 Prozent.

Fast drei Viertel seiner Einnahmen erzielt Novo mit Insulinen und Antidiabetika, 2013 waren das 65,5 Milliarden Kronen (+8,0 Prozent). Damit halten die Dänen im weltweiten Insulingeschäft eigenen Angaben zufolge 48 Prozent Marktanteil.

2014 erwartet Novo wegen steigender Ausgaben für Markteinführungen eine leichte Abschwächung. Bei annähernd gleichem Umsatzplus wie zuletzt soll der Betriebsgewinn um 4,5 Prozent zulegen. 2013 betrug das operative Plus sieben Prozent. (cw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Stromstimulation hilft Gedächtnis auf die Sprünge

US-Forscher haben mit einer speziellen Wechselstromstimulation das Arbeitsgedächtnis von über 60-Jährigen auf das Niveau von 20-Jährigen gehoben – zumindest für kurze Zeit. mehr »

Aufklärung alleine verpufft

Nicht nur zu Ostern locken Schokolade und Co.: Laut DONALD-Studie liegt der Zuckerverzehr gerade bei Kindern und Jugendlichen noch immer über der WHO-Empfehlung. Forscher sehen hier die Politik in der Pflicht. mehr »

Länger geguckt, eher gekauft

Menschen treffen irrationale Kaufentscheidungen, so eine Studie: Allein eine lange Betrachtungsdauer lässt Personen eher zugreifen – selbst, wenn das Produkt schlecht ist. mehr »