Ärzte Zeitung, 15.01.2015

Bombendrohung

Signal Iduna evakuiert Zentrale

BERLIN. Die Versicherungsgesellschaft Signal Iduna hat in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch eine Bombendrohung erhalten und daraufhin die Konzernzentrale in Dortmund evakuiert. 2000 Mitarbeiter verließen ihre Büros und wurden im Kongresszentrum neben der Westfalenhalle untergebracht.

Die Drohung war per E-Mail eingegangen. Darin war von einer Detonation zwischen 10.00 Uhr und 13.00 Uhr am Mittwoch in der Konzernzentrale die Rede. "Nach Rücksprache mit der Polizei haben wir uns entschieden, die Angelegenheit ernst zu nehmen und um 9.15 Uhr die Entscheidung zur Evakuierung getroffen", berichtet Pressesprecher Edzard Bennmann.

Von einer konkreten Forderung ist in der anonymen E-Mail offenbar keine Rede. Zum Inhalt verlautete aus ermittlungstaktischen Gründen nichts Näheres. Nach der Evakuierung rückten Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr an und durchsuchten die beiden Verwaltungsgebäude. Um 12.50 Uhr kam dann die Entwarnung und die Mitarbeiter konnten an ihre Arbeitsplätze zurückkehren. (tau)

Topics
Schlagworte
Unternehmen (11503)
Nordrhein (727)
Organisationen
Signal Iduna (81)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Warum bei Dicken das Hirn hungert

Das Gehirn von schlanken und fettleibigen Personen reagiert unterschiedlich auf Energiezufuhr, so eine Studie. Und: Es gibt dabei eine Parallele zwischen Übergewicht und Depression. mehr »

"Je härter der Knoten, desto höher die Krebs-Wahrscheinlichkeit"

Schilddrüsenknoten werden immer häufiger diagnostiziert. Warum das so ist, welche Untersuchungen zur Abklärung nötig sind und welche Methode immer bedeutender wird, erläutert der Endokrinologe Prof. Matthias Schott. mehr »

Wenn Leitlinien in die Irre führen

Zum Vorgehen bei Patienten mit Mikro- oder Makrohämaturie gibt es verschiedene Empfehlungen – das schafft Unsicherheit. Forscher haben festgestellt, dass Krebs oft unentdeckt bleibt, wenn Ärzte nationalen Leitlinien folgen. mehr »