Ärzte Zeitung, 11.02.2015

Unternehmen

2015 wird für Novo erneut ein starkes Jahr

KOPENHAGEN. Ein florierendes Insulingeschäft bescherte dem dänischen Pharmaunternehmen Novo Nordisk 2014 erneut Zuwachs bei Umsatz und Gewinn. Dabei wirkten sich lediglich Währungseffekte belastend aus.

Insgesamt setzte der Kopenhagener Konzern mit 88,8 Milliarden Kronen (knapp 12 Milliarden Euro) sechs Prozent mehr um als im Vorjahr. Zu unveränderten Wechselkursen hätte das Wachstum acht Prozent betragen.

Im Insulin-Geschäft nahmen die Verkäufe um sieben Prozent auf knapp 70 Milliarden Kronen zu, im Geschäft mit Biotechprodukten schaffte Novo vier Prozent Zuwachs (auf 18,8 Milliarden Kronen).

Der operative Gewinn verbesserte sich um zehn Prozent auf 34,5 Milliarden Kronen. Nach Steuern blieben mit 26,5 Milliarden Kronen fünf Prozent mehr in der Konzernkasse als im Vorjahr.

Die Novo-Aktionäre sollen mit fünf Kronen pro Aktie elf Prozent mehr Dividende erhalten.

2015 will das Unternehmen seinen operativ zweistelligen Wachstumskurs fortsetzen. Vor allem die Ende 2014 erfolgte US-Zulassung des GLP-1-Analogons Liraglutid gegen Adipositas verspricht weitere Umsatzimpulse.

Die Prognose für das Gesamtjahr lautet sechs bis neun Prozent mehr Umsatz und dank Erträgen aus Kursabsicherungsgeschäften 29 Prozent Plus beim Betriebsgewinn. (cw)

Topics
Schlagworte
Unternehmen (11992)
Krankheiten
Adipositas (3444)
Personen
Novo Nordisk (338)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Darum will Maria Rehborn unbedingt Landärztin werden

Studentin Maria Rehborn möchte Landärztin werden in den Bergen werden – ein Portrait. mehr »

Welches Wasser in die Nasendusche?

In unserem Trinkwasser tummeln sich viele Erreger. Forscher haben nun getestet, mit welcher Methode Nasenduschen-Wasser behandelt werden sollte, um diese abzutöten. mehr »

Die Rückkehr des Badearztes

Eine Medizinerin bringt die Region Wiesbaden ins Schwitzen: als einzige Badeärztin der Gegend. Der "Ärzte Zeitung" erklärt sie, warum sie Treppen steigen lässt statt eines EKGs – und wie sie 75 Patienten an ihrer Zunge erkannte. mehr »